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.: Die Illenau_
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Illenau gestern
Die im Jahre 1842 eröffnete Heil- und
Pflegeanstalt
Illenau wurde auf Wunsch
Großherzog Leopolds und des
Badischen
Landtags als schlossähnliches Gebäude-
ensemble errichtet und stellt ein bau-
geschichtlich
wertvolles Zeugnis des
Klassizismus dar.
Der erste ärztliche
Direktor, Dr. Christian
F. Roller, wollte mit dieser Anstalt
neue
Wege weisen und Maßstäbe für einen
besseren und humaneren Umgang mit
psychisch kranken Menschen
setzen.
Die Einrichtung galt zu ihrer Zeit europa-
weit als vorbildliche
Institution und wurde
von Hilfsbedürftigen aus allen
Bevölker-
ungsschichten aufgesucht. |
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.: Illenau heute
Große Teile der Illenau stehen heute
leer und warten auf eine sinnvolle
Nutzung. Einen Anstoß bot der 2003 in
Angriff genommene provisorische
Aus-
bau des ehemaligen Festsaals.
Die Schönheit und die Atmosphäre
dieses Raumes hat geradezu eine neue
Illenau-Begeisterung ausgelöst.
Hochzeiten und andere Familienfeiern,
Firmenjubiläen, Ausstellungen,
Basare,
Vorträge oder musikalische Veranstalt-
ungen finden in diesem
Raum ein
passendes Ambiente. Dazu kommen
beliebte Veranstaltungen in den
Außen-
bereichen.
Mit ihrem Interesse haben die Acherner
gezeigt,
was ihnen die Illenau bedeutet:
sie liegt nicht mehr an der Peripherie,
sondern wächst ins Herz ihrer
Stadt
hinein. |
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.: Illenau morgen
Die vielfältigen Versuche, für die Illenau
eine Gesamtnutzung
zu finden, sind ge-
scheitert. Somit bleibt der Stadt Achern
die Aufgabe,
aus eigener Kraft den
Anstoß zu geben, dass diese großartige
Anlage erhalten bleibt.
Dieser Anstoß sollte von der Entwicklung
des Kernbereichs ausgehen, der den
Festsaal, den Ausbau der ehemaligen
Kirche, sowie Ausstellungsräume,
die
Stadtbibliothek und die Musikschule
umfasst.
Diese Jahrhundertaufgabe kann die
Stadt nicht
aus eigener Kraft leisten,
es bedarf dazu der tatkräftigen Mithilfe
der Bürgerinnen und Bürger.
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Festsaal
•
Kultur- und Tagungsraum
•
Ausstellungsräume
•
Außenanlagen
•
Stadtbibliothek
•
Musikschule |
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